Photovoltaik Osttirol

Solarpotential Osttirol

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Solarpotential Osttirol ist überdurchschnittlich

Die Legende Osttirols, die sonnenreichste Gegend Österreichs zu sein, bewahrheitet sich jetzt auch wissenschaftlich. Im Rahmen des vom Regionsmanagement Osttirol initiierten Projekts „energie/region Osttirol“ wurden für den gesamten Bezirk die Sonnenscheindauer und die damit verbundenen Solarpotentiale ermittelt. Erstellt wurde diese Studie von der Firma Laserdata in Innsbruck, gefördert über das Leader-Programm und das Land Tirol, Energiebeauftragter Stephan Oblasser.

Solarpotential Osttirol ist überdurchschnittlich

Solarpotential Osttirol ist überdurchschnittlich

Alleine Lienz weist 2000 Sonnenstunden pro Jahr auf, Osttirol insgesamt bietet ein durchschnittliches Solarpotential von über 1000 Kilowattstunden pro Quadratmeter. Diese Daten wurden auf Basis von Laserscan-Daten und eines digitalen Geländemodells des Landes Tirol flächendeckend berechnet. Die überaus guten Werte bieten sich an, die Kraft der Sonne als Energiequelle zu nützen.

Ob sich die erfassten Flächen für eine ganz bestimmte Adresse mit Solarpotential für Solar- oder Photovoltaikanlagen eignen, lässt sich einfach und kostenlos per Mausklick im Internet abfragen. Die Jahressumme der Sonneneinstrahlung in kWh pro m² lässt sich bequem abrufen. Generell gilt: Wenn der Wert der Jahressumme 900 kWh/Quadratmeter übersteigt, sind die Flächen für die Energienutzung brauchbar. Das entsprechende Online-Tool zum Solarpotential Osttirol Studie steht in wenigen Wochen gratis unter der Website des Landes Tirol/TIRIS zur Verfügung und ist jetzt schon hier online abrufbar. Nach Eingabe der genauen Adresse ist aus der Legende einfach abzulesen, welcher Jahressummenwert gegeben und ob die Sinnhaftigkeit für Solarthermie oder Photovoltaik gegeben ist.

Miteinberechnet wurden sowohl die direkte Sonneinstrahlung, die diffuse Himmelsstrahlung, außerdem die sogenannte Fernverschattung (z.B. durch Berge) oder auch die Nahverschattung (z.B. durch Bäume) sowie auch Ausrichtung und Neigung der Geländeoberfläche (z.B. Dachfläche).  Die Solarpotentialwerte wurden in halbstündlichen Schritten und im Jahresverlauf berechnet und zusätzlich mit langjährigen Mittelwerten der örtlichen ZAMG-Stationen korrigiert.

Der Bezirk Lienz mit seinen 33 Gemeinden ist bereits jetzt führend in Sachen Photovoltaik, so Landes-Energiebeauftragter Stephan Oblasser: „Hier gibt es deutlich mehr Anlagen als in anderen Bezirken Tirols!“  Mit 2,7 Mio. Euro förderte das Land Tirol in den letzten zwei Jahren die Errichtung von Photovoltaik- und Solaranlagen, um die Entwicklung auch im privaten Bereich voranzutreiben, berichtete Oblasser. das Solarpotential wird in Osttirol bereits jetzt schon gut ausgenutzt.

Das Regionsmanagement Osttirol bietet ab Anfang Februar umfangreiche und intensive Schulungen sowohl für Private – Gemeindevertreter, Energieteam-Mitglieder, privat Interessierte – als auch für Techniker, Architekten, Planer usw. an.

Quelle: von J. Goritschnig – Montag, 23. Januar 2012
Weitere Infos zur Solarptentialstudie Osttirol auf der Website des Regionsmanagement Osttirol.

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